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Zentrale Befunde

Das Programm Erwachsenensport Schweiz esa löste im Jahr 2009 das Programm "Seniorensport" und das Projekt "Allez Hop" ab. In Zusammenarbeit mit Ausbildungsanbietern des Schweizer Sports will das Bundessamt für Sport BASPO über die Aus- und Weiterbildung von Leitungs­personen kompetent geleitete Sportangebote für Erwachsene realisieren. Das Programm esa orientiert sich nicht mehr am Alter der Sporttreibenden, sondern an deren Motiven, Erwartungen und körperlichen Voraussetzungen.

Im Zuge der Überführung des Senioren- in den Erwachsenensport wurde das Ausbildungs­system ange­passt. Der Bund engagiert sich weiterhin in der Expertenbildung, während die konkrete Ausbildung von Erwachsenensportleitenden durch Sportverbände, Bund, kantonale Stellen, private Anbieter und Stiftungen erfolgt (vgl. auch Abschnitt Definitionen).

Die folgende Abbildung zeigt die Aufteilung der in den Jahren 2010 bis 2018 durchgeführten Kurse auf verschiedene Anbietertypen. Die Anzahl der angebotenen Kurse hat sich zwischen 2010 und 2013 mehr als verdreifacht (von 156 auf 534 Kurse) und seither auf einem hohen Niveau von über 400 Kursen jährlich stabilisiert. Von besonderer Bedeutung sind aktuell die Sportverbände und "weitere Sportanbieter" (z.B. Pro Senectute, Stiftungen), die zusammen mehr als 80% der Ausbildungskurse organisieren.

Weitere Informationen zum Indikator finden sich in einem PDF-Dokument.

Quellen und Literatur

Bundesamt für Sport, Erwachsenensport Schweiz, vgl.  www.erwachsenen-sport.ch.

Definitionen

Erwachsenensport Schweiz unterscheidet zwischen Leiter/innen und Expert/innen. Gemäss Website von Erwachsenensport Schweiz gilt dabei:

„Die Leiterbildung ist in eine Grundbildung und in eine Weiterbildung aufgeteilt. Durch den Besuch eines esa-Kurses der Grundausbildung kann die Anerkennung als esa-Leiterin bzw. als esa-Leiter erlangt werden. Wird ein esa-Modul der Weiterbildung besucht, so wird die esa-Leiteranerkennung fortgeschrieben oder reaktiviert.

Die Expertenbildung wird vom BASPO organisiert und in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen durch­geführt. Das BASPO führt den 1. Teil der Experten-Ausbildung durch. Der 2. Teil findet gekoppelt mit einem Leiterkurs der Partnerorganisationen statt. Für J+S-Expertinnen und -Experten besteht die Möglichkeit, die Anerkennung als esa-Expertin bzw. als esa-Experte in einem Einführungskurs zu erlangen.“

Weitere Befunde

Weitere Informationen sind in einem gesonderten PDF-Dokument verfügbar.

Die zusätzlichen Analysen zeigen unter anderem:

  • Über zwei Drittel aller esa-Leitenden sind Frauen. Bei den Expert/innen beträgt der Frauenanteil etwas über fünfzig Prozent.
  • Die Expert/innen sind im Durchschnitt etwas jünger als die Leitenden.
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