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Zentrale Befunde

Der Begriff "Sport" löst in der Schweiz positive Assoziationen aus. Wie in der folgenden Abbildung dargestellt, denkt die grosse Mehrheit der Bevölkerung bei "Sport" an Gesundheit, Bewegung und Freude. Mehr als die Hälfte bringt "Sport" zudem mit Fitness, Training, Körpergefühl, Anstrengung und Entspannung in Verbindung. Negative Assoziationen wie Risiko, Korruption, Betrug, Aggression und Zwang stehen dagegen bei weniger als 10 Prozent im Vordergrund. Verletzungen, Doping und Kommerz werden als problematische Begleiterschei­nungen des Sports aber von etwas mehr Personen erwähnt.

Selbst wenn die Fragenformulierung und die Antwortkategorien gegenüber der Studie Sport Schweiz 2000 nicht vollständig vergleichbar sind, zeigt ein hier nicht dargestellter Vergleich, dass sich in der Rangierung und Wichtigkeit der Assoziationen seit dem Jahr 2000 nur wenig verändert hat.

Weitere Informationen zum Indikator finden sich in einem PDF-Dokument.

Quellen und Literatur

Datenquellen:

  • Sport Schweiz 2014: Lamprecht, Markus, Adrian Fischer und Hans­peter Stamm (2014): Sport Schweiz 2014. Sportaktivität und Sportinteresse der Schwei­zer Bevölke­rung. Magglingen: Bundesamt für Sport BASPO.

Weiterführende Literatur:

  • Stamm, Hanspeter, Angela Gebert und Markus Lamprecht (2013): Publikumsinteresse an verschiedenen Sportarten. Bericht zu einer Datener­hebung in Zusammenarbeit mit Swiss Olympic und dem BASPO. Zürich: Sportobservatorium.
Definitionen

In den repräsentativen Bevölkerungsbefra­gun­gen „Sport Schweiz“ wurden verschiedene Fragen zum Image des Sports, zur Wahrnehmung von Prob­lemen im Sport und zur Sportförderung gestellt. Aus einer Liste von Begriffen konnten die wichtigsten Begriffe ausgewählt werden, wel­che die Befragten per­sönlich mit Sport in Verbindung bringen. In telefonischen Interviews wurde die wahrgenom­menen grössten Probleme im heutigen Sport erfasst und Ein­schätzungen zur Schweizer Sportförderungen erhoben.

Weitere Befunde

Weitere Informationen sind in einem gesonderten PDF-Dokument verfügbar.

Die zusätzlichen Analysen zeigen unter anderem:

  • 2014 wurde Doping von einem Drittel der Befragten als grösstes Prob­lem des Sports erachtet. Etwas über ein Viertel problematisierte die Kommerzialisie­rung des Sports, und jeweils rund ein Zehntel ver­wies auf die überbordenden Leistungen, Hooliganismus und Zuschauergewalt sowie auf zu grosse Risiken und Korruption.
  • Die Sportförderung erfreut sich in der Schweiz einer hohen Wertschätzung und Legitimität. Die grosse Mehrheit der Be­völkerung votiert für die Beibehaltung oder sogar den Ausbau der Sportförderung – letzteres insbesondere in den Bereichen Kinder-. Jugend- und Nachwuchs­sport.
  • Fussball, der alpine Skisport und die Leicht­athletik sind jene Sportarten, welche am häufigsten als besonders förde­rungswürdig erachtet werden.
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