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Zentrale Befunde

Der Sport leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung, sondern auch zur Beschäftigung.

Wie aus der folgenden Abbildung hervorgeht, betrug die sportspezifische Beschäftigung sowohl im Jahr 2008 als auch 2011 knapp 100'000 Vollzeitäquivalente (VZÄ), was einem Anteil von 2.5 Prozent der schweizerischen Gesamtbeschäftigung entspricht. Von besonderer Bedeutung sind die Bereiche Sporttourismus und Sportanlagen, welche zusammen über die Hälfte der Beschäftigung im Sport ausmachen.

Weitere Informationen zum Indikator finden sich in einem PDF-Dokument.

Quellen und Literatur

Datenquellen:

  • Rütter, Heinz, Christian Schmid, Christian Höchli, Corina Rieser, Oliver Hoff, Tonio Schwehr, Ladina Gartmann und Pino Hellmüller (2014): Wirtschaftliche Bedeutung des Sports in der Schweiz – 2011. Rüschlikon: Rütter Soceco.
  • Lamprecht, Markus, Adrian Fischer und Hanspeter Stamm (2011): Sportvereine in der Schweiz. Magglingen: BASPO.
  • Lamprecht, Markus, Rahel Bürgi, Angela Gebert und Hanspeter Stamm (2017): Sportvereine in der Schweiz. Magglingen: BASPO.
Definitionen

Die Bezeichnung Vollzeitäquivalent (VZÄ) bezieht sich auf die (theoretische) Anzahl von 100%-Stellen. Die ausgewiesenen Zahlen geben mit anderen Worten nicht die effektive Zahl aller Beschäftigten an, sondern die Anzahl an Beschäftigten, die es bräuchte, wenn jede beschäftigte Person in einem vollen Pensum arbeiten würde. Die tatsächliche Zahl der Beschäftigten liegt aufgrund von Teilzeitarbeit höher.

Die Zahlen zum Jahr 2008 wurden nach der Methodik gerundet, welche für 2011 Verwendung fand.

Weitere Befunde

Weitere Informationen sind in einem gesonderten PDF-Dokument verfügbar.

Die zusätzlichen Analysen zeigen unter anderem:

  • Der Sport verzeichnete zwischen 2005 und 2008 ein deutliches Beschäftigungswachstum von acht Prozent, welches zwischen 2008 und 2011 aber um knapp zwei Prozent schrumpfte. Das kräftige Wachstum wie auch der anschliessende Rückgang stehen teilweise in Zusammenhang mit der UEFA EURO 2008, welche in jenem Jahr in der Schweiz und Österreich durchgeführt wurde.
  • Die Sportanlagen haben bezüglich ihrer Be­schäftigungswirkungen eine besondere Bedeu­tung in der Schweiz. Ein Viertel der Beschäf­tigung entfällt auf die privaten Gymnastik- und Fitnesszentren, ein knappes Fünftel (17%) auf die Berg- und Spezialbahnen und über die Hälfte (58%) auf weitere Arten von Sportanla­gen.
  • Die professionellen Clubs der Swiss Foot­ball League und der Eishockey-Nationalliga kom­men auf rund 2400 Voll­zeitäquivalente.
  • In den Sportvereinen ist gemäss den Vereinsstudien zwischen 1996 und 2010 ein deutlicher Anstieg der bezahlten Arbeit festzustellen. Zwischen 2010 und 2016 zeigt sich jedoch ein moderater Rückgang.
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