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Es ist zwar nicht möglich, zuverlässige Prognosen über die Zukunft des Schweizer Sports zu machen, doch vermitteln verschiedene Datenreihen und Szenarien Hinweise darauf, wohin die Entwicklung gehen könnte. Von besonderer Bedeutung dürften demographische Veränderungs­prozesse sein, mit denen sich die «Szenarien der Bevölkerungsentwicklung» des Bundesamtes für Statistik (BFS) beschäftigen.

Mit Blick auf den Sport wird häufig auf die "Überalterung der Gesellschaft" und entsprechende Anpassungsprozesse im Jugend- und Seniorensport verwiesen. Gemäss dem mittleren Entwick­lungsszenario des BFS (vgl. Abschnitt "Definitionen") besteht jedoch keine Gefahr, dass es in der Schweiz in Zukunft keine Kinder und Jugendlichen mehr geben wird. Laut der folgenden Abbildung wird der Anteil der unter 40-Jährigen an der Gesamtbevölkerung in den kommenden drei Jahrzehnten zwar von aktuell 47 auf 41 Prozent abnehmen. Ihre Gesamtzahl dürfte gleichwohl leicht ansteigen – von aktuell 3.9 Mio. auf 4.2 Mio. im Jahr 2045, da die Gesamtbevölkerung in diesem Zeitraum deutlich von gut 8 Mio. auf 10 Mio. anwachsen dürfte.

Der Jugendsport und der Sport für junge Erwach­sene dürften also nicht an Bedeutung verlieren. Allerdings lässt sich vermuten, dass sowohl der Erwachsenen- als auch der Seniorensport noch stärker wachsen werden als bis anhin. Da sich seit Jahrzehnten ein steigendes Sportengagement der älteren Bevölkerung nachweisen lässt (vgl. die Indikatoren "Bewegungsverhalten der erwachsenen Bevölkerung" und "Sportakti­vität der erwachsenen Bevölkerung" sowie Abbildung C), dürfte die Gesamtnachfrage nach Sport, Sportge­räten und -artikeln sowie sportlichen Infra­strukturen weiter ansteigen.

Weitere Informationen zum Indikator finden sich in einem PDF-Dokument.

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