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Zentrale Befunde

Anlässlich der militärischen Aushebungen werden die Stellungspflichtigen medizinisch untersucht und bewältigen einen Fitnesstest. Seit dem Jahr 2006 werden sie überdies zu ihrem Bewegungs­verhalten befragt.

Die Befragungsresultate der Jahre 2010 bis 2018 sind in der folgenden Abbildung dokumentiert. Die Abbildung zeigt einen erfreulichen Trend: Erfüllten 2010 71 Prozent der Stellungspflichtigen die aktuellen Bewegungs­empfehlungen, welche ein Minimum von 150 Minuten moderater Bewegung pro Woche postulieren, ist dieser Anteil bis 2018 auf 82 Prozent angestiegen. Der Anteil der Inaktiven ist im selben Zeitraum von zwölf auf acht Prozent gesunken.

Beim Jahr 2018 mit seinem deutlich höheren Anteil an Trainierten könnte es sich allerdings um einen positiven Ausreisser handeln. Selbst wenn man das Jahr 2018 aus der Betrachtung ausblendet und stattdessen das Jahr 2017 als Vergleichsbasis verwendet, zeigt sich seit 2010 ein Anstieg der Trainierten und ausreichend Aktiven um drei und eine Reduktion der Inaktiven um einen Prozentpunkt.

Vergleicht man die Angaben der Stellungspflichtigen mit der Stichprobe der 15- bis 24-Jährigen aus der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (vgl. Indikator "Bewegungsverhalten der erwachsenen Bevölkerung"), so fällt auf, dass beide Gruppen die Bewegungs­empfehlungen in einem ähnlichen Mass erfüllen (15- bis 24-Jährige 2017: 83%). Der Anteil der Inaktiven (5%) ist in der Gesamtbevölkerung jedoch etwas geringer als bei den Stellungspflichtigen.

Weitere Informationen zum Indikator finden sich in einem PDF-Dokument.

Quelle: Wyss et al. (2011 bis 2014). Fallzahlen: 2010: 34'866; 2011: 33'504; 2012: 33'084; 2013: 31'541; 2014: 32’122; 2015: 32’079; 2016: 33’661; 2017: 32'421; 2018: 27’598.

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