
Der Bundesrat zieht aus seinen allgemeinen Überlegungen im sportpolitischen Konzept acht grundsätzliche Konsequenzen für die zukünftige Sportpolitik (zitiert nach dem Konzept vom 30. November 2000, S. 12f.):
Basis der Arbeit des Observatoriums bildet das "Konzept des Bundesrates für eine Sportpolitik der Schweiz" vom 30. November 2000.
Ausgehend von einer allgemeinen Bestandesaufnahme des Stellenwerts des Sports in der modernen Gesellschaft identifizierte das sportpolitische Konzept die fünf folgenden allgemeinen Schwerpunktbereiche und Hauptziele für die Sportpolitik des Bundes:
In diesen Bereichen will der Bund zusammen mit den Sportpartnern - öffentlich-rechtlichen wie auch privat-rechtlichen Akteuren auf der nationalen, kantonalen und lokalen Ebene - einen Beitrag zu Förderung der Sports leisten. Konkretisiert werden diese allgemeinen Überlegungen in acht grundlegenden Konsequenzen (vgl. den Kasten rechts) sowie einer Reihe von zusätzlichen Dokumenten zu den Umsetzungsmassnahmen und den Auswirkungen des Konzepts auf die sportwissenschaftliche Forschung.
Im Jahr 2005 wurden die bisherigen Initiativen im Rahmen des sportpolitischen Konzepts überprüft und ein weiterer Katalog von Umsetzungsmassnahmen für die Jahre 2007 - 2010 beschlossen. Dieses Dokument, das als "SPOKO 2007-2010" bezeichnet werden kann, wie auch die Strategiepapiere des BASPO halten an der grundlegenden Ausrichtung des ursprünglichen Konzepts fest, beinhalten jedoch eine Reihe neuer Schwerpunktsetzungen und Akzentverschiebungen, die auch in der Berichterstattung des Observatoriums berücksichtigt werden müssen. So wird etwa das Thema "Nachhaltigkeit" neu als Querschnittsthema für alle anderen Bereiche konzipiert, während die Indikatoren zum Fairplay und zur Sicherheit im Sport neu gesondert geführt werden (vgl. Indikatorenkonzept).
Die Schaffung eines Observatoriums gehört mit zu den Zielen der Schweizer Sportpolitik. Schon die Überlegungen des Bundesrats im sportpolitischen Konzept weisen aber auf ein Problem beim Aufbau des Observatoriums hin: Der Sport hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem wichtigen und überaus vielfältigen, aber auch unübersichtlichen Lebensbereich entwickelt, der sich einer einfachen Beschreibung und Analyse verschliesst.
Als Folge muss sich das Observatorium auf die Analyse einiger besonders wichtiger Aspekte des Sports in der Schweiz beschränken. Im Vordergrund stehen dabei jene Aspekte des Sports, die im sportpolitischen Konzept angesprochen werden: die gesundheitlichen und erzieherischen Effekte, die Leistungskomponente, die wirtschaftlichen Verbindungen sowie die Forderung nach nachhaltigen Wirkungen.
Konkretisiert werden diese allgemeinen Anforderungen an das Observatorium in verschiedenen Dokumenten. Zu erwähnen sind hier einerseits die Überlegungen zu den Umsetzungsmassnahmen 2002-2006 sowie 2007-2010, die Forschungskonzepte Sport und Bewegung 2004-2007 und 2008-2011 sowie die strategischen Überlegungen des BASPO.
Auf der Grundlage dieser allgemeinen Anforderungen an das Observatorium wurde im Jahr 2003 ein Mess- und Indikatorenkonzept entwickelt, das im Jahr 2006 den neuen Gegebenheiten (Aktualisierung der Umsetzungsmassnahmen und strategischen Ausrichtung des BASPO) angepasst wurde.
Observatorium Sport und Bewegung Schweiz
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