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5.1 Volkswirtschaftliche Bedeutung des Sports in der Schweiz
5.2 Versorgung mit Sportanlagen
5.3 Sportanlässe
5.4 Ehrenamtliche und angestellte Personen im Schweizer Sport
Gemäss einer Studie des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich* verursachten die Sportunfälle in der Schweiz jährliche Kosten von über 3 Mrd. CHF (direkte Kosten von 1.1 Mrd. CHF und indirekte Kosten (z.B. Arbeitsausfall) von 2.3 Mrd. CHF), die für eine Gesamtbilanz allerdings mit den deutlich höheren Kosten der körperlichen Inaktivität (höhere Morbidität und Mortalität) "verrechnet" werden müssen.
*A. Smala, I. Beeler, T. Szucs: "Die Kosten der körperlichen Inaktivität in der Schweiz", 2001.
Die Daten der oben erwähnten Studie basieren über weite Strecken auf Schätzungen. Lediglich bei den Versicherten nach UVG bestehen zuverlässige Zahlen zu den direkten Kosten, die sich im Jahr 2005 auf CHF 684 Mio. beliefen. Auffallend ist, dass die Kosten zwischen 2000 (CHF 552 Mio.) und 2003 (CHF 728) markant anstiegen, um seither wieder leicht zu sinken..
Wie die folgende Abbildung zeigt, sind es insbesondere die Ballspiele und der Wintersport, die einen erheblichen Anteil an den Kosten verursachen. Aus diesen Zahlen allerdings zu schliessen, dass etwa Fussball oder Skifahren besonders gefährlich sind, wäre falsch, da die Daten in Beziehung zur Anzahl der Aktiven und zu den Expositionszeiten gesetzt werden müssten. Eine entsprechende Zusatzstudie des Observatoriums in Zusammenarbeit mit bfu und SUVA dürfte Ende 2008/Anfang 2009 verfügbar sein.
Einschätzung: Nach einer relativ stabilen Kostenentwicklung bei den Sportunfällen im Laufe der 1990er Jahre sind die Kosten bis 2003 stark angestiegen und haben sich seither stabilisiert. Dies dürfte in erster Linie eine Folge des starken Anstiegs der allgemeinen Gesundheitskosten sein, denn die Entwicklung der Unfallhäufigkeit erweist sich gemäss Indikator 4.1 als vergleichsweise stabil. Die Ausnahme von dieser Regel bildet das Jahr 2003 mit dem "Jahrhundersommer", in dem nicht nur die Kosten, sondern auch die Zahl der Unfälle deutlich höher lag als im Vorjahr.
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Quelle: SUVA, Kommission für die Statistik der Unfallversicherung (KSUV) |
Observatorium Sport und Bewegung Schweiz
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