Observatorium Sport und Bewegung Schweiz
Donnerstag, 23. Februar 2012

Indikator 5.3

Beschäftigungswirkung des Sports

Der Sport wird zwar gerne als "schönste Nebensache" der Welt bezeichnet - doch er ist für viele Menschen zu einer "Hauptsache" geworden, mit der sie ihr Geld verdienen. Eine vom BASPO finanzierte und von Rütter + Partner durchgeführte Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung des Sports in der Schweiz enthält verschiedene Angaben zur Beschäftigung im Sport im Jahr 2005.  

Befunde

Wie der folgenden Abbildung zu entnehmen ist, erzielt der Bereich Sporttourismus mit 26’600 Vollzeitäquivalenten (VZÄ) die grösste Beschäftigungswirkung. Die Bereiche Sportanlagen und Sporthandel schaffen mit 18’820 bzw. 9690 Vollzeitäquivalenten weitere Arbeitsplätze. Letzterer setzt sich aus dem Sportdetailhandel und dem Sportgrosshandel zusammen. Zusätzlich erwähnenswert sind Sportvereine und -verbände (7190 VZÄ), öffentliche Verwaltung und Sportunterricht (5750 VZÄ), Sportunfälle (5270 VZÄ), Sportdienstleistungen (4220 VZÄ), Medien (1410 VZÄ) sowie Produktion von Sportgeräten, Sportartikeln und Sportbekleidung (1370 VZÄ).

Einschätzung: Der Sport leistet mit einem Anteil von 2.5% oder 80'300 Vollzeitäquivalenten (VZÄ) einen erheblichen Beitrag an die Gesamtbeschäftigung in der Schweiz.

 

Illustration: Beschäftigungswirkung verschiedener Sportbereiche (Angabe in Prozent der totalen 80'300 Vollzeitäquivalente des Sports), 2005


Quelle: Berwert, Adrian, Heinz Rütter, Carsten Nathani, Matthias Holzhey und Michael Zehnder (2007): Wirtschaftliche Bedeutung des Sports in der Schweiz. Magglingen: BASPO.


Letzte Änderung: 14. Juli 2011

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