Observatorie Sport et activité physique Suisse
vendredi, 24 mai 2013

Indikator 4.2

Prävention vom Sportunfällen

Zur Prävention von Sportunfällen gehören viele Faktoren. Das Tragen der persönlichen Schützausrüstung ist – neben der Sportkompetenz, Qualität der Geräte, der adäquaten Ausbildung und der Wahl der Fahrstrecken etc. – einer von vielen Aspekten. Je nach Sportart können zur persönlichen Schutzausrüstung der Helm, Handgelenk-, Rücken- und Knieschoner gehören.

Befunde

Mit ihren zum Teil gemeinsamen Kampagnen versuchen die Suva und bfu - Beratungsstelle für Unfallverhütung die Helmtragequoten in den Sportarten Radfahren, Skifahren und Snowboarden zu erhöhen. Wie gut ihnen dies in den letzten Jahren gelungen ist, lässt sich Abbildung A entnehmen. Während die Helmtragequote beim Skifahren und Snowboarden seit 2003 kontinuierlich auf heute 80 bzw. 82 Prozent angestiegen ist, stagniert sie beim Radfahren seit 2006 bei rund 40 Prozent.

Einschätzung: Die Tragequoten von Helmen und anderen Schutzausrüstungen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Es existieren allerdings weiterhin erhebliche Altersunterschiede - jüngere Personen tragen häufiger Helme - und Differenzen bezüglich der Sportarten. Insbesondere beim Radfahren existiert noch erhebliches Steigerungspotential.

Illustration: Helmtragequoten in verschiedenen Sportarten, 2003 bis 2011*


Quelle: bfu - Beratungsstelle für Unfalllverhütung, verschiedene Datenerhebungen.
*Die Tragequoten im Skifahren und Snowboard beziehen sich jeweils auf die entsprechende Wintersaison, 2011 steht also für die Saison 2010/11


Dernière modification:  3 juillet 2012

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