Observatorie Sport et activité physique Suisse

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Indikator 2.3

Sportstudiengänge und Sportstudierende

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Mit der zunehmenden Bedeutung von Sport und Gesundheit in Gesellschaft und Wissenschaft gewinnen Sport­studiengänge an den Hochschulen an Bedeutung. Dies belegen auch die in diesem Indikator dargestellten Daten.

Befunde

Gemäss der folgenden Abbildung ist die Anzahl der Sportstudierenden in der Schweiz seit den frühen 1990er Jahren bis Ende der ersten Dekade der 2000er Jahre kontinuierlich gestiegen. Seit 2010 ist die Anzahl der Studierenden im Fachbereich Sport wieder leicht zurückgegangen, was sich vor allem durch die Neuausrichtung von Studiengängen (insbesondere an der ETH Zürich) erklärt. Im Herbstsemester 2015 wurden 2030 Sportstudierende gezählt, wobei Nebenfachstudierende in der Statistik nicht berücksichtigt werden.

Der Anteil der Frauen in den Sportstudiengängen erhöhte sich von 40 Prozent im Winter­semester 1996/97 auf 46 Prozent im Wintersemester 2008/09, danach ist der Frauenanteil wieder leicht gesunken und liegt im Herbstsemester 2015 bei 38 Prozent. 

 

Einschätzung: Die langfristig stark gestiegenen Studierendenzahlen in den verschiedenen Schweizer Sportstudiengängen reflektieren die gewachsene Bedeutung des Sports in der modernen Gesellschaft sowie den langfristigen Prozess der Bildungsexpansion, welche auch in den meisten anderen Studiengängen zu einer deutlichen Zunahme der Studierendenzahlen geführt hat.

Illustration: Anzahl Sportstudierende an den schweizerischen Hochschulen seit 1990 (Studierende an der EHSM seit 1999 berücksichtigt)

Quelle: Eigene Zusammenstellung auf der Grundlage von SHIS (Schweizerisches Hochschulinformationssystem), BFS.

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