
Schnellnavigation zu den Indikatoren des Bereichs Bildung und Forschung:
2.1 Einhaltung des Schulsportobligatoriums
2.2 Qualität des Bewegungs- und Sportunterrichts (quims.ch)
2.3 Sportstudiengänge und -studierende
2.4 Weiterbildungskurse für Sportlehrpersonen
2.5 Ausbildungsleistungen von J+S
Sportstudiengänge existieren gegenwärtig an den Universitäten Basel, Bern, Genf, Lausanne, Fribourg und Neuchâtel, an der ETH Zürich sowie an der Eidgenössischen Hochschule für Sport in Magglingen. An der Universität Freiburg kann zudem Sporterziehung im Nebenfach studiert werden. Neben der Ausbildung zum Turn- und Sportlehrer haben in den vergangenen Jahren verschiedene sportwissenschaftliche Studiengänge an Bedeutung gewonnen.
Die Zahl der Sportstudierenden hat sich seit den späten 1980er Jahren von knapp 500 auf über 2000 Personen rund vervierfacht, wobei die Studierendenzahlen seit einigen Jahren stagnieren. Der grösste Teil der aktuellen Studierenden (Wintersemster 2008/09) finden sich in Bern (26%), das jüngst Zürich (19%) vom Spitzenrang verdrängt hat, Lausanne (18%) und Basel (13%).
Einschätzung: Die langfristig stark gestiegenen Studierendenzahlen in den verschiedenen Schweizer Sportstudiengängen reflektieren die gewachsene Bedeutung des Sports in der modernen Gesellschaft sowie den langfristigen Prozess der Bildungsexpansion, welche auch in den meisten anderen Studiengängen zu einer deutlichen Zunahme der Studierendenzahlen geführt hat.
Observatorium Sport und Bewegung Schweiz
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